Berufsunfähigkeitsversicherungen
im großen Vergleich

                           Krankheit oder Unfall - und dann?
                                Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sichert Ihr Einkommen
                                   Finanzielle Sicherheit im Falle von Berufsunfähigkeit und Erwerbsun-
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Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung erhält die versicherte Person im Falle der Berufsunfähigkeit eine Berufsunfähigkeitsrente in der vereinbarten Höhe von der Versicherung.

Eine typische Definition der Berufsunfähigkeit lautet:
"Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der Versicherte infolge Krankheit, Körper­verletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich für die Dauer von mindestens 6 Monaten (Prognosezeitraum) außer Stande ist, seinen Beruf, wie er vor Eintritt der Krankheit, Körperverletzung oder des Kräfteverfalles beschaffen war, auszuüben."

Manche Versicherer bieten seit einiger Zeit BU-Versicherungstarife an, an deren Laufzeitende der Versicherungsnehmer die eingezahlten Beiträge ganz oder teilweise zurückerstattet bekommt, wenn die Versicherung nicht in Anspruch genommen wurde.

Die Dienstunfähigkeitsversicherung ist eine spezielle Form der Berufsun­fähigkeitsversicherung für Beamte.

Die gesetzliche Definition unterscheidet zwischen der Berufsunfähigkeit (BU) und der Dienstunfähigkeit (DU). Die normale BU-Versicherung erkennt eine durch den Dienstherrn festgestellte DU nicht als BU an und bezahlt deshalb im DU-Fall keine BU-Rente aus. Eine spezielle Vertragsklausel, die so­genannte Beamtenklausel, die nur bei wenigen Tarifen Teil der Vertrags­bedingungen ist, stellt die DU der BU gleich.

Produkte, die dieser Kategorie zuzuordnen sind, sind in erster Linie Produkte für die Altersvorsorge, jedoch mit angeschlossener Berufsunfähigkeits­zusatzversicherung (BUZ).

Diese Variante hat folgende Vorteile:

  • Der Gesamtbeitrag für beide Komponenten ist meist günstiger als die Beitragssumme für zwei separate Policen.
  • Im Fall der Berufsunfähigkeit enfallen die Beitragszahlungen für die Rentenversicherung, ohne dass dadurch Einbußen bei der Renten­höhe entstehen.
  • Die Beiträge zur BUZ-Komponente sind steuerlich absetzbar, wenn mehr als 50% des Gesamtbeitrags für die Altersvorsorge verwendet werden.

Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung stellt eine Alternative zur normalen BU-Versicherung für alle diejenigen Personen dar, die entweder in keinem anerkannten Beruf arbeiten oder deren BU-Risiko so hoch ist, dass keine Gesellschaft bereit ist dieses Risko zu versichern.

Typische Personenkreise für diese Art der Versicherung sind Studenten, Hausfrauen und -männer, Dachdecker und Musiker.

Risikolebenversicherungen mit Berufsunfähigkeitszusatzversicherung sind sinnvoll für Personen, die eine Absicherung für den Todesfall und den Fall der Berufsunfähigkeit benötigen.

Typische Zielgruppen sind alleinverdienende Familienväter oder berufstätige Lebenspartner, bei denen beide Einkommen für die Rückzahlung einer Immobilienfinanzierung benötigt werden.

Ihr Berufsstatus und Ihre Berufsbezeichnung werden für die Risiko­einschätzung benötigt. Auf Basis dieser Angaben wird Ihr persönliches Risikoprofil für eine Berufsunfähigkeit ermittelt und Ihr Beitrag berechnet.

Häufig reichen die Angaben zum Beruf nicht aus um eine korrekte Ein­ordnung vornehmen zu können. So kann beispielsweise ein Dipl. Agrar­ökonom möglicherweise ausschließlich mit am Schreibtisch zu bearbeitenden Verwaltungsaufgaben beschäftigt sein, während eine andere Person mit gleicher Berufsbezeichnung einen Großteil ihrer Arbeitszeit mit der Aufzucht von Tieren im Stall beschäftigt ist.

Bitte geben sie deshalb an, ob Ihre Tätigkeit eher kaufmännischer oder körperlicher Natur ist.

Raucher müssen in den allermeisten Fällen mit Zuschlägen bei der Versicherungsprämie für ihre Berufsunfähigkeitsversicherung rechnen.

Die Versicherungsdauer gibt an, bis zu welchem Endalter die Berufs­unfähigkeitsversicherung bestehen soll.

Das Risko berufsunfähig zu werden steigt vor allem in den letzten Jahren der Berufstätigkeit sehr stark an. Das wissen auch die Versicherungen und kalkulieren die Beiträge entsprechend.

Die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente sollte so gewählt werden, dass sie die Differenz zwischen Ihrem aktuellen Nettoeinkommen und Ihrem Einkom­men im Fall der Berufsunfähigkeit (z.B. Mieteinnahmen oder Kapital­erträge) ersetzt.

Wenn Sie außer Ihrem Arbeitseinkommen keine anderweitigen Einkommen haben, sollten Sie idealerweise Ihr gesamtes Nettoeinkommen absichern.

Eine Absicherung von weniger als 75% Ihres aktuellen Nettoeinkommens ist nicht ratsam.

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