Rürup-Rente mit staatlicher Förderung

  • Die besten Rürup-Renten im Vergleich
  • Die Testsieger 2017 laut Stiftung Warentest
  • In nur 2 Minuten Förderung berechnen
  • Wertvolle Tipps zu Steuervorteilen

Mit unserem Rürup-Rechner können Sie sofort online berechnen, wie sie mit geringem finanziellen Aufwand und einer hohen Steuerersparnis Ihre Private Altersvorsorge aufbauen.

Versicherungsbeginn Info
gewünschter Sparbetrag € pro Info
Jahreseinkommen Info
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Bundesland
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Wenn Sie sich für das Sparen für die Rürup-Rente entscheiden, können Sie sich bereits im ersten Jahr über eine satte Steuerersparnis freuen:

ohne Rürup-Rente mit Rürup-Rente
steuerlich abzugsfähige Altersvorsorgeaufwendungen Info
zu versteuerndes Einkommen Info
Steuer gesamt Info
Steuerersparnis im 1. Jahr Info
im 2. Jahr

Im nächsten Schritt zeigen wir Ihnen, wieviel Steuern Sie bis zum Renteneintritt sparen können. Sie werden überrascht sein, wie Sie mit geringem finanziellen Aufwand zu einem ansehnlichen Rürup-Vermögen für Ihre Alterssicherung kommen.

Geburtsjahr + Renteneintritt geboren in Rente mit Info
Dauer der Ansparphase Jahre Info
Gesamtsparbetrag Info
davon Steuerersparnis
% des Sparbetrags Info

Die folgende Beispielrechnung zeigt die Entwicklung Ihres Rürup-Vermögens bis zum Renteneintritt bei Anlage in eine Sparform mit 5,0 % Rendite.

Gesamtsparbetrag Info
Wertzuwachs (Zinsen, ...) Info
angespartes Rürup-Vermögen Info

Damit Sie in den Genuss der steuerlichen Förderung Ihrer privaten Altersvorsorge kommen, muss die Anlage in einer Rürup-fähigen Sparform erfolgen. Entscheiden Sie selbst welche der Sparformen für Sie interessant sind.

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Im nächsten und letzten Schritt haben Sie die Möglichkeit einen auf Ihre individuellen Bedürfnisse maßgeschneiderten Vergleich kostenlos und unverbindlich anzufordern.

Der Versicherungsbeginn bestimmt die Höhe der Steuerersparnis im ersten Versicherungsjahr. Außerdem hängt die Dauer der Ansparphase hiervon ab.

Dieser Rechner berechnet im ersten Versicherungsjahr den Gesamtbeitrag anteilig vom Jahresbeitrag für die verbleibenden Monate bis zum Jahres­ende.

Beispiel:
Bei einem Versicherungsbeginn im September wird für das erste Jahr ein Gesamtbeitrag von 4/12 des Jahresbeitrags gerechnet.

Der gewünschte Sparbetrag gibt an, welchen Betrag Sie im gewählten Zeitraum für Ihre Rürup-Rente sparen wollen.

Jährlich können Altersvorsorgeaufwendungen von maximal 20.000 € (ca. 1.667 € pro Monat) steuermindernd vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden.

Der Gesamtbetrag der Einkünfte ist erforderlich für die Berechnung des zu versteuernden Einkommens, aus dem wiederum die Einkommensteuer, der Solidaritätszuschlag und ggf. die Kirchensteuer berechnet werden.

Für die Berechnung des Gesamtbetrags der Einkünfte werden folgende Einkünfte addiert:

Die folgenden Entlastungsbeträge können hiervon ggf. abgezogen werden:

Außer den Altersvorsorgeaufwendungen, die weiter unten separat betrachtet werden, wirken sich folgende Abzüge steuermindernd aus:

Falls Sie kirchensteuerpflichtig sein sollten, wirken sich Ihre Beiträge zur Rürup-Rente auch auf Ihre Kirchensteuerbelastung mindernd aus.

Der Kirchensteuersatz ist abhängig vom Bundesland in dem Sie wohnen.

In den meisten Bundesländern liegt der Kirchensteuersatz bei 9 %, in Bayern und Baden-Württemberg beläuft sich die Höhe dieser Steuer auf 8 %.

Grundsätzlich fördert der Staat alle Altersvorsorgeformen, die nicht beliehen, veräußert, vererbt oder gepfändet werden können, durch die steuerliche Ab­zugsfähigkeit von Gesamtaufwendungen von maximal 20.000 € pro Jahr. Zu diesen Altersvorsorgeformen gehört auch die gesetzliche Rentenversicherung.

Falls Sie gesetzlich rentenversichert sein sollten, mindern die Beiträge für Ihre gesetzliche Rentenversicherung die Höhe der abzugsfähigen Aufwen­dungen für die Rürup-Rente.

Arbeitnehmer erhalten von ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss zu den Bei­trägen für die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) in Höhe von 50 %. Dieser Arbeitgeberanteil ist von der Einkommensteuer befreit.
Um eine Verdoppelung der steuerlichen Förderung der Arbeitgeberbeiträge zur GRV zu vermeiden, müssen diese zunächst zu den Altersvorsorgeauf­wendungen hinzuaddiert, nach der Deckelung auf 20.000 € pro Jahr und der Berechnung des abzugsfähigen Anteils wieder in voller Höhe abgezogen werden.

Beispiel:
Ein Arbeitnehmer bezahlt 2012 4.000 € in die gesetzliche Rentenversiche­rung. Der Arbeitgeber bezahlt ebenfalls 4.000 €. Außerdem hat der Arbeit­nehmer 2.000 € in eine Rürup-Rente einbezahlt.

Berechnung:
Arbeitnehmeranteil zur Rentenversicherung 4.000 €
+ Arbeitgeberanteil 4.000 €
+ Rürup-Rente 2.000 €
Zwischensumme 10.000 €
hiervon (2012) 74 % 7.400 €
- Arbeitgeberanteil (volle Kürzung) 4.000 €
= abzugsfähige Altersvorsorgeaufwendungen 2.600 €

Bei in der gesetzlichen Rentenversicherungen (GRV) pflichtversicherten Per­sonen bestimmt die Höhe des Jahresarbeitsentgelts die zu entrichtenden Beiträge. 19,9 % vom durch die Beitragsbemessungsgrenze gedeckelten Jahresarbeitsentgelt müssen in die GRV einbezahlt werden.
Bei Arbeitnehmern teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber den Gesamt­betrag zu gleichen Teilen.

Freiwillig in der GRV versicherte Personen können die Höhe des für die Be­rechnung des Beitrags zugrundegelegten Einkommens frei wählen. Dieses muss mindestens 4.800 € pro Jahr betragen und darf die Beitragsbemes­sungsgrenze nicht überschreiten.
Die Höhe des angegebenen Einkommens wirkt sich natürlich auf die späte­re Rentenhöhe aus.

Die Beitragsbemessungsgrenze ist der Betrag, bis zu dem Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung höchstens erhoben werden.

Die Beitragsbemessungsgrenze ist in den alten und neuen Bundesländern unterschiedlich hoch.

Das beitragspflichtige Arbeitsentgelt ist das durch die Beitragsbemessungsgrenze gedeckelte Arbeitsentgelt.

Der Gesamtbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung beträgt 19,9 % des beitragspflichtigen Arbeitsentgelts.

Bei Arbeitnehmern beträgt der Arbeitgeberbeitrag 50 % des Gesamtbeitrags zur gesetzlichen Rentenversicherung (GRV).

Bei gesetzlich rentenversicherten Selbstständigen entfällt der Arbeitgeberbeitrag, diese müssen den vollen Beitrag selbst tragen.

Bei Arbeitnehmern beträgt der Eigenbeitrag 50 % des Gesamtbeitrags zur gesetzlichen Rentenversicherung (GRV).

Gesetzlich rentenversicherte Selbstständige müssen den vollen Beitrag selbst tragen.

Zu den sonstigen Altersvorsorgeaufwendungen zählen Beiträge zur privaten Rentenversicherung in Form einer Riester-Rente, einer bereits anderweitig bestehenden kapitalgedeckten Altersversorgung (Rürup-Rente) oder einer betrieblichen Altersvorsorge (Eichel-Rente).

Der Anteil der steuerlich abzugsfähigen Altersvorsorgeaufwendungen von bis zu 20.000 € pro Jahr erhöht sich seit der Einführung dieser Regelung im Jahr 2005 von 60 % jährlich um 2 % bis zu 100 % im Jahr 2025.

Beispiel:
Werden im Jahr 2015 Aufwendungen in Höhe 10.000 € für die Altersvorsorge erbracht, können 80 % davon vom zu versteuernden Einkommen (zvE) abgezogen werden. Das zvE reduziert sich demnach um 8.000 €.
Im Jahr 2017 beträgt der Anteil 84 %, das zvE reduziert sich also um 8.400 €.

Abhängig davon, in welchem Bundesland Sie wohnen, unterscheiden sich der Kirchensteuersatz und die Beitragsbemessungsgrenze für die Berech­nung der Beiträge zur Gesetzlichen Rentenversicherung.

Altersvorsorgeaufwendungen sind Beiträge zu folgenden Versicherungen

  • Gesetzliche Rentenversicherungen und gleichgestellte Aufwendungen
  • private Rentenversicherungen
    • Aufwendungen zum Aufbau einer Riester-Rente
    • zum Aufbau einer freiwilligen kapitalgedeckten Altersversorgung der Selbstständigen (Rürup-Rente)
    • Beiträge zum Aufbau von Anwartschaften einer betrieblichen Altersversorgung (Eichel-Rente)

Der Anteil der steuerlich abzugsfähigen Altersvorsorgeaufwendungen von max. 20.000 € pro Jahr erhöht sich seit der Einführung dieser Regelung im Jahr 2005 von 60 % jährlich um 2 % bis zu 100 % im Jahr 2025.

Beispiel:
Werden im Jahr 2015 Aufwendungen in Höhe 10.000 € für die Altersvorsorge erbracht, können 80 % davon vom zu versteuernden Einkommen (zvE) abge­zogen werden. Das zvE reduziert sich demnach um 8.000 €.
Im Jahr 2017 beträgt der Anteil 84 %, das zvE reduziert sich also um 8.400 €.

Das zu versteuernde Einkommen ist der Gesamtbetrag der Einkünfte ab­züglich der Abzüge (ohne Altersvorsorgeaufwendungen) und der abzugs­fähigen Altersvorsorgeaufwendungen.

Der Einkommensteuer-Tarif besteht aus fünf Tarifzonen, die die Steuerbetragsfunktion festlegen.

Tarifzone 1
Ist das zu versteuernde Einkommen (zvE) pro Jahr nicht höher als 8.004 €, fällt keine Einkommensteuer an (Grundfreibetrag).

Tarifzone 2
Erst wenn das (abgerundete) zvE 8.004 € übersteigt, fällt Einkommensteuer an. Im Eingangsbereich der Tarifzone 2 gilt ein Grenzsteuersatz von 14 % (= Eingangssteuersatz). Danach steigt der Grenzsteuersatz bis zu einem zvE von 13.469 € linear auf rund 24 % an.

Tarifzone 3
Ab einem zvE von 13.470 € bis zu 52.881 € steigt der Grenzsteuersatz dann ebenfalls linear, aber nicht mehr so steil wie in Tarifzone 2, von 24 % bis auf 42 % an.

Tarifzone 4
Ab einem zvE von 52.882 € bleibt der Grenzsteuersatz konstant bei 42 %; d. h. von jedem Euro, um das sich das zvE in dieser Zone erhöht, wird eine Steuer von 0,42 € fällig. Dies gilt jedoch nur bis zum Betrag 250.730 €.

Tarifzone 5
Ab einem zvE von 250.731 € beträgt der Grenzsteuersatz 45 %, d. h. von jedem Euro, um das sich das zvE in dieser Zone erhöht, wird eine Steuer von 0,45 € fällig.

Für das zu versteuernde Einkommen zu entrichtende Einkommensteuer.

Zusätzlich zur Einkommensteuer müssen 5,5 % weitere hiervon als Solidaritätszuschlag abgegeben werden. Eine durch abzugsfähige Altersvorsorgeaufwendungen reduzierte Einkommensteuer wirkt sich somit auch zugunsten des Steuerpflichtigen auf die Höhe des Solidaritätszuschlag aus.

Die zu entrichtenden Kirchensteuer wird unmittelbar aus der Einkommensteuer berechnet. Dadurch wirken sich abzugsfähige Altersvorsorgeaufwendungen ebenfalls kirchensteuermindernd aus.

Summe von Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer

Mit einer Steuerersparnis in dieser Höhe unterstützt Sie der Staat beim Auf­bau Ihrer Rürup-Rente bereits im ersten Jahr.

In den Folgejahren wird die Höhe Ihrer Steuerersparnis noch höher aus­fallen. Die Gründe hierfür sind:

  • Der Anteil steuerlich abzugsfähiger AV-Aufwendungen erhöht sich von 60 % im Jahr 2005 bis zum Jahr 2025 um jährlich 2 %.
  • Da Sie bei einem unterjährigen Versicherungsbeginn im ersten Jahr keinen vollen Jahresbeitrag für Ihre Rürup-Rente sparen, kann auch nur der tatsächlich angesparte Betrag steuerlich geltend gemacht werden.
    Sobald Sie ab dem zweiten Jahr einen vollen Jahresbeitrag sparen, kann dieser auch vollständig als Altersvorsorgeaufwendung steuerlich geltend gemacht werden.

Das Geburtsjahr ist für die Berechnung der Dauer der Ansparphase erfor­derlich.

Das Renteneintrittsalter bestimmt die Dauer der Ansparphase und wirkt sich so unmittelbar auf die Höhe des zu Rentenbeginn angesparten Rürup-Vermögens aus.

Die Dauer der Ansparphase in Jahren vom Versicherungsbeginn bis zum Renteneintritt.

Ihre einzelnen Sparbeträge summieren sich im Laufe der Ansparphase zu diesem Gesamtsparbetrag. Dieser stellt die Basis für die Bildung Ihres Rürup-Vermögens dar.

Durch die steuerliche Abzugsfähigkeit der Beiträge zu Ihrer Rürup-Rente er­gibt sich im Laufe der Ansparphase eine Steuerersparnis, die Sie statt­dessen in Ihre persönliche Altersvorsorge investiert haben.

Bei einer optimal gewählten Höhe des Sparbetrags kann die Steuererspar­nis bis zu 50 % des Gesamtsparbetrags betragen. Dies bedeutet, dass Sie effektiv nur die verbleibende Differenz zu 100 % für die Bildung Ihrer Rürup-Rente selbst aufbringen müssen.

Bei der Rürup-Rente haben Sie die Wahl zwischen unterschiedlichen förderungsfähigen Sparformen. Diese unterscheiden sich in erster Line durch ihr jeweiliges Chancen- und Risikopotenzial.

Folgende Sparformen sind förderungsfähig:

  • konventionelle private Rentenversicherung
  • fondsgebundene private Rentenversicherung
  • britische Versicherungen (z. B. Canada Life, Standard Life, Clerical Medical, Friends Provident, Legal & General)
  • neuerdings in der Ansparphase auch als Fonds- oder Banksparplan

Während risikolose Sparformen nur eine geringe Rendite von maximal 3 % erreichen, können mit chancenorientierten Sparformen auch höhere Renditen erzielt werden.

Der Wertzuwachs besteht aus den für die Anlageform typischen Arten der Rendite. Diese sind beispielsweise Zinsen bei der Anlage in einen Bank­sparplan, Dividenden und Preisentwicklung bei der Anlage in Fonds oder Ver­zinsung und Überschussbeteiligung bei der Wahl einer Rentenversiche­rung.

Das könnte Ihr angespartes Rürup-Vermögen bei Eintritt in die Rente sein - zu großen Teilen mitfinanziert von Vater Staat.

Abhängig von Ihrem Alter zu Rentenbeginn und Ihrer voraussichtlichen Lebenserwartung wird das Vermögen vom Versicherer in Form einer lebenslangen Leibrente ausbezahlt.

Der effektive Aufwand gibt an, welchen Beitrag Sie von Ihrem jetzigen Nettoeinkommen über die Dauer der Ansparphase für den Aufbau Ihrer Rürup-Rente aufbringen müssen.

Der Prozentsatz gibt an, wie hoch der Anteil Ihre effektiven Aufwandes am Rürup-Vermögen zu Rentenbeginn ist.
Die Differenz zu 100 % besteht aus gesparten Steuern und dem Wertzuwachs Ihrer Anlage.

Bei einer Privaten Rentenversicherung mit Rürup-Förderung handelt es sich um einen klassische Privaten Rentenversicherungsvertrag, der die Rürup-Bedingungen erfüllt. Daneben haben Produkte dieser Kategorie alle Vor- und Nachteile von Privaten Rentenversicherungen.

Die Hauptvorteile dieser Anlageform: Sie ist absolut sicher und kalkulierbar. Die Mindestrendite Privater Rentenversicherungen ist gesetzliche geregelt und beträgt 1,75% auf den Sparanteil. Damit kann bereits zum Abschluss- zeitpunkt des Vertrages die einmal zu erwartende Rente mindestens sein wird.

Zu der garantierten Mindestverzinsung des angesparten Kapitals kommen in der Regel sogenannte Überschussbeteiligungen hinzu. In diesem Punkt unterscheiden sich die unterschiedlichen Produkte am Markt.

Da bei Privaten Rentenversicherungen zu Beginn Abschlusskosten anfallen, die von der Gesamtanlagesumme abhängig sind, ist es wichtig, die Beiträge so zu wählen, dass diese bis zum Ende der Ansparphase immer bezahlt werden können, so dass Sie den Vertrag nicht ruhen lassen müssen.

Aus diesem Grund eignen sich Private Rentenversicherungen vor allem für sicherheitsbewußte Anlege, deren Lebensplanung bereits soweit fortge- schritten ist, dass sie keine allzu große Flexibilität bei der Altersvorsorge benötigen.

Eine Kombination aus Privater Rentenversicherung und Fondssparplan stellen Fondsgebundene Rentenversicherungen dar. Sie verknüpfen die Vorteile beider Welten: Die Sicherheit der Privaten Rentenversicherung und die Renditechancen der Kapitalanlage in Fonds.

Fondssparpläne sind die chancenreichere Alternative zu Banksparplänen.

Rürup-Fondssparplänen, die wie alle Rürup-Produkte eine Kapitalgarantie für die Sparbeiträge enthalten müssen, unterscheiden sich dabei von normalen Fondssparplänen darin, dass nicht die vollen Sparbeiträge in Fonds investiert werden, sondern nur der Teil, der ohne Verlustrisiko in chancenreichere Anlagen investiert werden kann. Der Rest wird wie bei Bank- sparplänen konservativ angelegt.

Die Produktvielfalt der Rürup-Fondssparpläne ist sehr groß und reicht vom vollständig vom Anbieter gemanagten Angebot, bis zu Produkten, bei denen der Rürup-Sparer selbst auswählen kann in welchen Fonds sein Kapital angelegt werden soll. Dabei beschränkt sich die Fondsauswahl keinesfalls auf Aktienfonds, beinahe jede Art von Investmentfonds ist denkbar: Rentenfonds, Immobilienfonds ebenso wie Indexfonds oder Dachfonds.

Allen Produkten gemein sind die sich dadurch ergebenden Renditechancen, die - langfristig gesehen - die Rendite von Banksparplänen und klassischen Rentenversicherungen weit übertreffen dürfte.

So stellen Rürup-Fondssparpläne eine Rürup-geförderte Anlageform für Personen dar, die sich mit ihrer Geldanlage auseinander setzen und evtl. auch aktiv in die Anlagestrategie eingreifen wollen.

Wählen sollten diese Alternative jedoch nur Personen, die ausreichend Zeit haben eventuelle Schwankungen am Kapitalmarkt durch eine längere Anlagedauer zu kompensieren. Haben Sie nur wenige als 15 Jahre bis zur Rente Zeit, sollten Sie konservativere Anlageformen bevorzugen.

Ein Banksparplan stellt eine konservative Anlageform für all diejenigen dar, für die die Sicherheit der Anlage höchste Priorität hat. Dies sind vor allem sehr sicherheitsbewußte Anleger und Personen, die aufgrund einer eher kurzen Ansparphase (5 - 10 Jahre) keine Zeit haben eventuelle zwischen- zeitliche Verluste chancenreicherer Anlageformen zu kompensieren.

Bei dieser Anlageform werden die Beiträge zum Rürup-Sparen von der Bank so angelegt, dass zu keinem Zeitpunkt Verluste entstehen können. Hier unterscheidet sich der Banksparplan von fondsbasierten Anlageformen, bei denen der Wert der Fondsanteile durch Schwankungen am Aktienmarkt variiert.

Nachteil jeder sicherheitsorientierten Anlage: Die Rendite ist relativ gering. Die jährliche Verzinsung von Banksparplänen liegt zwischen 4% und 5%, abhängig von der Laufzeit und der allgemeinen Zinsentwicklung.

Der Zinssatz eines Banksparplans wird üblicherweise nicht zu Beginn des Sparprozesses einmalig festgelegt, sondern ist an einen Referenzzinssatz gekoppelt. Häuft ist dies die sogenannte Umlaufrendite, die durchschnitt- liche Rendite verschiedener Bundeswertpapiere. Je nach Entwicklung des Referenzzinssatzes steigt oder fällt der Zinssatz des Banksparplans.

Einige Banksparpläne sehen eine Zinstreppe vor. Dies bedeutet, dass mit zunehmender Laufzeit ein höherer Zinssatz angewandt wird.

Ein weiterer Vorteil von Banksparplänen sind die niedrigen Kosten. Im Gegensatz zu anderen, komplizierteren und verwaltungsintensiveren Anlageformen entstehen keine oder nur sehr geringe Verwaltungsgebühren, Abschlussgebühren und Provisionen gibt es nicht.

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